in der Stadt Melle

Schlagwort: Bürgermeister

Spielerisch die Stadt Melle mit ihren Besonderheiten kennenlernen

Neues Gesellschaftsspiel „Meller Entdeckungsreise“ in der Stadtbibliothek Melle offiziell vorgestellt

MELLE. Spielerisch die Stadt Melle mit ihren Besonderheiten kennenzulernen – dazu lädt das neue Gesellschaftsspiel „Meller Entdeckungsreise“ ein. Das ganze Besondere daran ist: Dieses Spiel wurde nicht von professionellen Spielentwicklern, sondern von Schülerinnen der Integrierten Gesamtschule (IGS) Melle im Schuljahr 2020/2021 kreiert und im Jahre 2022 auf Initiative des Heimatvereins Melle e.V. von professioneller Hand gestaltet. Jetzt erfolgte die offizielle Präsentation im Beisein von Bürgermeisterin Jutta Dettmann in der Stadtbibliothek Melle.

Was hat es nun mit diesem Würfelspiel auf sich und wie kam es zu diesem Projekt? Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b der Integrierten Gesamtschule Melle beschäftigten sich im Schuljahr 2020/2021 im Fach Gesellschaftslehre mit Geld, Bedürfnissen und Wünschen. Als Ersatzleistung für eine Kompetenzüberprüfung mussten die jungen Leute ein Produkt entwickeln beziehungsweise ein vorhandenes Produkt weiterentwickeln – und zwar als Prototyp.

Eine weitere Aufgabe bestand für die Schülerinnen und Schüler darin, dem Produkt einen Namen zu geben und darüber hinaus ein Werbevideo oder ein Werbeplakat anzufertigen. Finja Gieseking, Emely Panhorst und Sina Radtke, die später an das Gymnasium Melle wechselte, entschieden sich für die Ausgestaltung eines Würfelspiels. „Und zwar deshalb, weil wir auch selber gerne spielen“, erläutert Emely Panhorst. Die Schülerinnen orientierten sich dabei vor allem an dem beliebten Spiel Sagaland.

Die Projektphase begann infolge der Corona-Pandemie im Wechselunterricht, so dass die Jugendlichen auch zu Hause daran arbeiteten. Das Produkt selbst entstand in der Unterrichtszeit und in der sogenannten Freien Lernzeit. Aber auch in ihrer Freizeit bastelten die Freundinnen weiter an der Entwicklung und gaben ihrem Gesellschaftsspiel dann den Namen „Meller Entdeckungsreise“.

Bei der „Meller Entdeckungsreise“ handelt es sich um ein Würfelspiel, in dessen Fokus die acht Meller Stadtteile Bruchmühlen, Buer, Gesmold, Melle-Mitte, Neuenkirchen, Oldendorf, Riemsloh und Wellingholzhausen stehen. Auf bestimmten Feldern können die Spielerinnen und Spieler spezielle Steine sammeln, die mit Bildern aus den verschiedenen Stadtteilen abgeglichen werden. Den passenden Spielstein zu dem jeweiligen Foto muss man nun zum passenden Stadtteil bringen. Gewonnen hat diejenige Person, die meisten Spielsteine beziehungsweise Fotos richtig zugeordnet hat.

 

Waren zusammen mit Bürgermeisterin Jutta Dettmann (Vierte von links) hellauf begeistert vom neuen Gesellschaftsspiel „Meller Entdeckungsreise“: Die Spieleentwicklerinnen Finja Gieseking und Emely Panhorst (vorne, von links) zusammen mit den anderen Projektbeteiligten (hinten, von links) Nina Schengber, Volker Tschorn, Eric Sproten, Claus Wehming, Nicole Riemann, Jürgen Krämer, Uwe Plaß und Fritz-Gerd Mittelstädt. Foto: Hermann Pentermann

In ihrem Grußwort zur „Meller Entdeckungsreise“ zeigen sich der Vorsitzende des Heimatvereins Melle e.V., Uwe Plaß, sowie seine beiden Stellvertreter Jürgen Krämer und Christian Hoffmeister erfreut darüber, dass die Initialzündung zu diesem Spiel von jungen Menschen ausging: „Melle dürfte damit eine der wenigen Kommunen in Deutschland sein, die mit einem eigenen lokalbezogenen Würfelspiel punkten können. Wir laden jetzt alle Interessierten herzlich dazu ein, mit diesem Spiel auf eine Entdeckungsreise durch den Grönegau zu gehen – ein Landstrich, der reich an historischen Bauwerken, imposanten Naturdenkmalen und interessanten Ausflugszielen ist. Wir danken an dieser Stelle Finja Gieseking, Emely Panhorst und Sina Radtke für deren pfiffige Idee, ein solches Gesellschaftsspiel im Rahmen einer Projektarbeit entwickelt zu haben. In diesen Dank schließen wir ausdrücklich auch die Klassenlehrerin Nicole Riemann und den renommierten Geographen Hon.-Prof. Dr. Fritz Gerd Mittelstädt ein, die das zweifelsohne nicht alltägliche Vorhaben mit Begeisterung begleiteten. Unser Dank gilt darüber hinaus Nina Schengber und Eric Sproten von der Kommunikationsagentur „vomkiosk – Büro für Gestaltung“ sowie Klaus Tschorn und Claus Wehming vom Fachunternehmen T & W Druck. Denn ihnen ist es zu verdanken, dass die ,Meller Entdeckungsreise‘, zur Marktreife gelangte. In unseren Dank schließen wir ferner alle Sponsoren und Förderer ein. Es sind dieses die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück, die Bürgerstiftung der Kreissparkasse Melle, die LAUTER-Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis Osnabrück, der Stadtmarketingverein Melle e.V., die Starcke-Stiftung und der Verein OsnabrückerLandKultur e.V. Mit ihren finanziellen Zuschüssen trugen sie maßgeblich dazu bei, dass das neue Würfelspiel zu einem familienfreundlichen Preis angeboten werden kann. Dank sei an dieser Stelle auch unserem Vorstandskollegen Heinz Garlich gesagt, der die Fördermittel eingeworben hat.“

Das Würfelspiel „Meller Entdeckungsreise“ ist ab sofort im Fachgeschäft Sutmöller „Bücher & mehr“ an der Plettenberger Straße 1- 3, im Spielwarengeschäft Hanke an der Grönenberger Straße 10, in der Tourist-Information im historischen Rathaus am Markt 22, in der Kretschmann Genuss Company am Markt 5 und im Atelier am Markt 13 in Melle-Mitte sowie über den Heimatverein Melle e.V. nach vorheriger Terminabsprache unter der Mobilfunknummer 0172-8606237 erhältlich. Es kostet 24,90 Euro.

 

 

Sechster Sonderband des Meller Jahrbuchs auf der Zielgeraden

Publikation zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Melle nach der Niedersächsischen Gebiets- und Verwaltungsreform von 1972 wurde im Druck- und Verlagshaus Meinders & Elstermann in Belm gedruckt

BELM/MELLE. Freude bei Herausgebern und Autoren: Im Druck- und Verlagshaus Meinders & Elstermann in Belm wurde jetzt der sechste Sonderband des Meller Jahrbuchs „Der Grönegau“ gedruckt worden.

In dieser rund 400 Seiten umfassenden Publikation werden die Gebietsreform von 1970 sowie die Gebiets- und Verwaltungsreform von 1972 dargelegt, die zur Bildung der heutigen Flächenstadt Melle führten. Außerdem enthält das Werk Porträts aller ehrenamtlichen Bürgermeister und hauptamtlichen Stadtdirektoren, die seit 1972 in der Stadt Melle wirkten; des Weiteren Porträts der hauptamtlichen Bürgermeister, die seit 1997 amtierten. Und selbstverständlich beinhaltet das Buch auch einen Aufsatz über die derzeitige hauptamtliche Bürgermeisterin.

 

Vor Ort an der Druckmaschine: Im Druck- und Verlagshaus Meinders & Elstermann in Belm verschafften sich Mediengestalterin Antje Neumann (Zweite von rechts), die das Buch layoutete, sowie die Herausgeber Fritz-Gerd Mittelstädt, Uwe Plaß und Jürgen Krämer (von links) einen Eindruck von der Produktion des sechsten Sonderbandes. Im Hintergrund Druckereileiter Nico Hehemann. Foto: Nils Pape

Weitere Abhandlungen befassen sich unter anderem mit räumlichen Annäherungen und Verflechtungen zur Lagebestimmung des Grönegaus und Einordnungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen, mit dem Thema „Die Stadt Melle als Lebensraum mit Zukunft“ und mit dem Thema „Die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Melle“.

Abgerundet wird das Ganze durch eine Auflistung aller Räte, die seit 1972 existierten, und durch einen ausführlichen Bericht über den Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Melle in ihrer heutigen Form. Illustriert wird der Sonderband mit rund 350 Abbildungen, so dass sich ein ausgewogenes Text-/Bildverhältnis ergibt.

Herausgeber dieser Publikation sind Hon.-Prof. Dr. Fritz-Gerd Mittelstädt und der Heimatverein Melle e.V. mit seinen Vorstandsmitgliedern Uwe Plaß, Jürgen Krämer und Christian Hoffmeister. Als Autoren brachten sich Arnold Beuke, Jutta Dettmann, Siegfried Göhner, Hartwig Grobe, Jürgen Krämer, Fritz-Gerd Mittelstädt, Stefan Muhle, Uwe Plaß, Peter Schatte und Malte Stakowski in dieses Buchprojekt ein.

Das Werk soll nach der anschließenden Weiterverarbeitung in einer Buchbinderei in Coesfeld in etwa drei Wochen in wertiger Aufmachung mit Festeinband, Fadenheftung und durchgehendem 4c-Druck im Fachhandel erhältlich sein.

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