in der Stadt Melle

Schlagwort: Reinhard Klink

Auf dem Meller Weihnachtsmarkt Wind und Wetter getrotzt

Heimatverein Melle e.V. und Verein OsnabrückerLandKultur e.V. präsentierten sich mit einem Gemeinschaftsstand

Auf Einladung der Werbegemeinschaft Melle City e.V. haben der Heimatverein Melle e.V. und der Verein OsnabrückerLandKultur e.V. ein Wochenende lang Flagge auf dem Meller Weihnachtsmarkt 2023 gezeigt. Mit einem großen Gemeinschaftsstand, der den beiden Organisationen von der Kaufmannschaft kostenlos zur Verfügung gestellt worden war, erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Angebot.

So bot der Heimatverein den siebenten Sonderband des Meller Jahrbuchs „Der Grönegau“ zum Thema „Sagen des Grönegaus und angrenzender Gebiete“ und das ebenfalls in diesem Jahr herausgebrachte Gesellschaftsspiel „Meller Entdeckungsreise“ zum Kauf an, während der bekannte Osnabrücker Maler, Grafiker und Illustrator Reinhard Klink auf Einladung des Vereins OsnabrückerLandKultur eine Auswahl seiner Kunstpostkarten und Druckgrafiken feilbot.

Botschafter der Kunst: Reinhard Klink im Gemeinschaftsstand des Heimatvereins Melle e.V. und des Vereins OsnabrückerLandKultur e.V. auf dem Meller Weihnachtsmarkt. Foto: Gabriele Niehaus

Obwohl die Resonanz auf dieses Angebot bei ungemütlichem Wetter mit Wind und Dauerregen nur verhältnismäßig gering ausfiel, zeigten sie der Heimatverein und der Verein OsnabrückerLandKultur dennoch mit ihrer Teilnahme zufrieden. „Dank der Einladung der Werbegemeinschaft war es uns zwei Tage lang möglich, auf einem der schönsten Weihnachtsmärkte im nordwestdeutschen Raum mit einem Stand vertreten zu sein“, sagte der Heimatvereinsvorsitzende, Uwe Plaß, während der Vorstandsvorsitzende des Vereins OsnabrückerLandKultur und stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Melle, Jürgen Krämer, Weihnachtsmarktorganisator Michael Sutmöller für die freundliche Einladung dankte: „Wir haben dieses Angebot sehr gern angenommen – es zeugt von der engen Verbundenheit zwischen der Werbegemeinschaft Melle City, dem Heimatverein Melle und dem Verein OsnabrückerLandKultur. Freuen wir uns auf eine weiterhin angenehme Zusammenarbeit.“

Ausstellung „Sagenhaftes Melle“

Anlässlich der Aktionstage „Fabelhaftes Melle“ in der Stadtbibliothek Melle

Anlässlich der Aktionstage „Fabelhaftes Melle“, die in der Zeit vom 1. bis zum 5. November 2023 Tausende von Menschen in ihren Bann ziehen dürften, findet in der Stadtbibliothek Melle an der Weststraße 2 in Melle-Mitte die Ausstellung „Sagenhaftes Melle“ statt – und zwar anlässlich der Herausgabe des siebenten Sonderbandes des Meller Jahrbuchs „Der Grönegau“ zum Thema „Sagen des Grönegaus und angrenzender Gebiete“, das Christian Hoffmeister, Jürgen Krämer, Fritz-Gerd Mittelstädt und Uwe Plaß unlängst unter dem Dach des Heimatvereins Melle e.V. herausgegeben haben.

In dieser ungefähr 180 Seiten umfassenden Publikation hat Jürgen Krämer rund 80 Sagen aus dem heimischen Raum zusammengefasst, von denen insgesamt zwölf vom bekannten Osnabrücker Maler und Grafiker Reinhard Klink illustriert wurden. Diese Original-Illustrationen – es handelt sich hierbei unter anderem um die Motive „Der Kampf mit dem Drachen im Riemsloher Wald“, „Die Schatzgräber auf der Hünenburg“, „Die Sage von der Auburg“, „Der tolle Herr auf Schloss Gesmold“, „Die Sage von der Hasegabelung“, „Die Sage von der Martmühle“, „Die Engel-Eiche bei Wellingholzhausen“ und „Der Spuk am Violenbach“ – werden während der Ausstellung ebenso gezeigt wie Exemplare des siebenten Jahrbuch-Sonderbandes.

Verschafften sich während der Eröffnung einen Eindruck von der Ausstellung „Sagenhaftes Melle“: (von links) Andrea Wedegärtner (Leiterin der Stadtbibliothek Melle), Astrid Menke (Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Melle und Märchenerzählerin), Jürgen Krämer (Vorstandsvorsitzender des Vereins OsnabrückerLandKultur e.V. und stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Melle e.V.), Fritz-Gerd Mittelstädt (Geograph und Herausgeber), Reinhard Klink (Künstler) und Uwe Plaß (Vorsitzender des Heimatvereins Melle e.V.). Foto: Gabriele Niehaus

Doch damit nicht genug: Seit dem Jahre 2005 hat Reinhard Klink insgesamt 26 Radierungen mit einem Bezug zu Melle geschaffen – davon allein 18 Motive auf Initiative von Anna-Margaretha Stascheit, Erdmute Wobker und Jürgen Krämer als Vorstandsmitglieder des in Melle ansässigen Vereins OsnabrückerLandKultur e.V. Auch eine Auswahl dieser Kunstwerke, die allesamt in limitierten Kleinstauflagen erschienen sind, sind im Rahmen der Ausstellung „Sagenhaftes Melle“ zu sehen: Beispielsweise die Radierungen „Buer – Glockendorf im Grönegau“, „100 Jahre Heimatverein Melle – Ein Netzwerk für die Zukunft spinnen“, „Melle international“, „850 Jahre St. Matthäus Melle – eine Gemeinde unterwegs durch die Zeit“ und „Neuenkirchen: Im steten Wandel liegt die Kraft“.

Zum Rahmenprogramm der Ausstellung zählt eine Lesung für Erwachsene, die am Samstag, 4. November, 18 Uhr, mit der Märchenerzählerin Astrid Menke in der Stadtbibliothek Melle stattfindet. Im Mittelpunkt dieses Abends stehen Sagen, die im siebenten Sonderband des Meller Jahrbuchs „Der Grönegau“ veröffentlicht wurden. Und da pünktlich zu den Aktionstagen „Fabelhaftes Melle“ der 42. Band des Meller Jahrbuchs „Der Grönegau“ erscheinen wird, soll auch diese Publikation in die Ausstellung eingebunden werden

Veranstaltet wird die Ausstellung „Sagenhaftes Melle“ vom Heimatverein Melle e.V. und vom Verein OsnabrückerLandKultur e.V., der seinen Sitz ebenfalls in Melle hat, in Kooperation mit der Stadtbibliothek Melle. Die Schau ist bis Mittwoch, 8. November 2023, während der jeweiligen regulären Öffnungszeiten und während der Sonderöffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Sagenhaft: Er ist gedruckt!

Der siebente Sonderband des Meller Jahrbuchs „Sagen des Grönegaus und angrenzender Gebiete“ erscheint in Kürze

BELM/MELLE. „Sagen des Grönegaus und angrenzender Gebiete“ – unter diesem Leitgedanken steht der siebente Sonderband des Meller Jahrbuchs „Der Grönegau“. Dem Druck dieser im besten Wortsinn sagenhaften Publikation wohnten jetzt die Herausgeber Jürgen Krämer, Fritz-Gerd Mittelstädt und Uwe Plaß sowie der Illustrator Reinhard Klink im Druck- und Verlagshaus Meinders & Elstermann in Belm bei, in dem der Sammelband in den vergangenen Wochen von der Mediengestalterin Helena Czubek layoutet worden war.

Andruck des siebenten Jahrbuch-Sonderbandes zum Thema „Sagen des Grönegaus und angrenzender Gebiete“ im Hause Meinders & Elstermann in Belm mit (von links) Reinhard Klink, Roger Schulte (Produktionsleiter im Druck- und Verlagshaus Meinders & Elstermann), Fritz-Gerd Mittelstädt, Uwe Plaß und Jürgen Krämer. Foto: Hermann Pentermann

Mit dem Druck des Buches sind die Weichen in Richtung Lesevergnügen für interessierte Bürgerinnen und Bürger gestellt. Doch bevor die Publikation in den Handel gelangen wird, muss das Druckwerk zunächst noch in der Buchbinderei Terbeck in Coesfeld gebunden werden – ein angesehenes Unternehmen, mit dem zahlreiche renommierte Druck- und Verlagshäuser kooperieren, so wie Meinders & Elstermann in Belm.

Was erwartet die Leser bei der Lektüre des rund 180 Seiten umfassenden Buches, das von Herausgeber Jürgen Krämer zusammengestellt und vom Osnabrücker Maler und Grafiker Reinhard Klink illustriert worden ist? Zunächst ein Vorwort des Herausgebers Fritz-Gerd Mittelstädt, dann eine Einführung in die Sagen-Thematik durch die Mitherausgeber Christian Hoffmeister, Jürgen Krämer und Uwe Plaß und schließlich ein Grußwort der Bürgermeisterin der Stadt Melle, Jutta Dettmann.

Anschließend folgen insgesamt zwölf Kapitel, die mehr als 70 Sagen beinhalten. Die einzelnen Teilbereiche gliedern sich wie folgt: „Dietrich von Bern“, „Von Riesen und einem Helden“, „Von Dämonen“, „Vom Teufel“, „Von Zauberern“, „Von Kirchen und Klausen“, „Von Burgen, Rittern, Räubern und einem wundersamen Baum“, „Von schweren Zeiten“, „Von Schuld und Sühne“, „Vom Sterben und vom Leben nach dem Tod“, „Von Flurnamen“ und „Wittekind“.

In einem weiteren Kapitel – überschrieben mit „Zum Abschluss ein Rückblick“ – widmet sich Jürgen Krämer dem ersten Grönenberger Heimatheft, das Dr. Maria Heilmann, Wilhelm Fredemann und Heinrich Rahe dem Jahre 1955 mit dem Titel „Sagen des Grönegaus“ herausgebracht hatten. Das Besondere an dieser Schrift besteht darin, dass es seinerzeit für „pädagogisch wertvoll“ gehalten und deshalb „zum Gebrauch im Unterricht der Schulen zugelassen“ wurde.

Das neue Buch, das unter dem Dach des Heimatvereins Melle e.V. veröffentlicht und eine Auflage in Höhe von 400 Exemplaren umfassen wird, soll Ende August 2023 erscheinen – und zwar zu einem Preis in Höhe von 19,90 Euro. Vorbestellungen sind bereits jetzt per E-Mail unter info@heimatverein-melle.de möglich.

Sagen des Grönegaus und angrenzender Gebiete

Siebenter Sonderband des Meller Jahrbuchs ist in Vorbereitung

MELLE. Positive Nachrichten für Leserinnen und Leser des Meller Jahrbuchs „Der Grönegau“ sowie für weitere Freundinnen und Freunde von Regionalliteratur aus dem heimischen Raum: Die Vorbereitungen zum Druck des siebenten Sonderbandes dieser Schriftenreihe sind so weit gediehen, dass diese Publikation bereits im Sommer dieses Jahres erscheinen wird. „Sagen des Grönegaus und angrenzender Gebiete“ lautet der Titel des Sammelbandes, der auf nahezu 200 Seiten rund 80 Abhandlungen umfassen wird – unter dem Dach des Heimatvereins Melle e.V. zusammengestellt von Jürgen Krämer und illustriert von Reinhard Klink.

Dietrich von Berns Kampf mit dem Drachen im Riemsloher Wald – eine Illustration von Reinhard Klink. Copyright: Reinhard Klink

Die Kapitel gliedern sich wie folgt: „Dietrich von Bern“, „Von Riesen und einem Helden“, „Von Dämonen“, „Vom Teufel“, „Von Zauberern“, „Von Kirchen und Klausen“, „Von Burgen, Rittern, Räubern und einem wundersamen Baum“, „Von schweren Zeiten“, „Von Schuld und Sühne“, „Vom Sterben und vom Leben nach dem Tod“, „Von Flurnamen“ und „Wittekind“.

Abgerundet wird das Werk durch ein Vorwort von Herausgeber Fritz-Gerd Mittelstädt zum Thema „Was Sagen im Grönegau zu sagen hatten“, durch eine Einführung der Mitherausgeber Christian Hoffmeister, Jürgen Krämer und Uwe Plaß unter dem Leitgedanken „Wenn sich Sagen mit Landschaft und Menschen verbinden“ sowie durch ein Geleitwort von Bürgermeisterin Jutta Dettmann, das mit „Ausflug in die Welt von Rittern, Riesen und Drachen“ überschrieben ist.

Mit der Abhandlung „Zum Gebrauch im Unterricht der Schulen zugelassen“ lenkt Jürgen Krämer am Ende des Buches den Fokus auf die erste Ausgabe der Grönenberger Heimathefte, das den Titel „Sagen des Grönegaus“ trägt – im Jahre 1955 veröffentlicht von Dr. Maria Heilmann, Wilhelm Fredemann und Heinrich Rahe.

Da die Namen der ehrenamtlichen Herausgeber dieses neuen Buches für das Osnabrücker Land stehen, versteht es sich von selbst, dass die Gestaltung und der Druck dieses Sammelbandes in der Region erfolgen – und zwar im Druck- und Verlagshaus Meinders & Elstermann in Belm.

Vorbestellungen sind bereits jetzt per E-Mail unter info@heimatverein-melle.de möglich. Die Publikation, die in einer Auflage von 400 Exemplaren herausgebracht wird, kostet 19,90 Euro

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